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Technik · Kameras

Kameras am Videoturm: was sie sehen, bei Tag und bei Nacht

Vier Kameras auf sechs Metern, zwei Aufgaben: Die Fixkameras sehen alles, die PTZ-Kamera sieht genau hin. Bei Tag in 4K, bei Nacht mit Infrarot — und dort, wo kein Licht ist, mit Wärmebild. Hier steht, welche Kamera wofür da ist, was sie bei Nacht, Nebel und Gegenlicht leistet und wo ihre Grenzen liegen.

Vier Kameras, zwei Aufgaben

Rundumsicht und Nachführen.

Die Fixkameras am Kopf des Turms decken zusammen die Rundumsicht ab. In ihrem Bild erkennt die KI Bewegung und entscheidet, ob es ein Mensch oder ein Fahrzeug ist. Sie sehen breit, nicht weit — ihr Zweck ist, dass nichts unbemerkt bleibt.

Die PTZ-Kamera — schwenkbar, neigbar, mit Zoom — übernimmt, sobald etwas erkannt ist: Sie fährt auf die Stelle, zoomt heran und liefert der Leitstelle das Livebild, das sie für Bewertung und Ansprache braucht. Sie sieht weit, nicht breit. Beide zusammen ergeben eine Kamera, die alles sieht und genau hinsehen kann.

  • FixkamerasRundumsicht, KI-Erkennung, 4K bei Tag, Infrarot bei Nacht.
  • PTZ-KameraSchwenken, Neigen, Zoomen — das Livebild für die Leitstelle und die Ansprache.
  • Wärmebildals Ergänzung für unbeleuchtete Flächen — sieht Wärme statt Licht.
  • Sechs Meter Höheüber Container, Bauzäune und Materialstapel hinweg.
Sichtbereiche von oben

Was die Fixkameras sehen — und wohin die PTZ fährt.

Die Sektoren der Fixkameras überlappen sich zur Rundumsicht; die PTZ-Kamera folgt der erkannten Person mit einem schmalen, weiten Sichtkegel.

ContainerKranZufahrtKamerakopf · 6 m3 Fixkameras · 1 PTZPTZ · Zoom · BeschreibungFixkamera 3Fixkamera 2Fixkamera 1 · Rundumsicht · KI-Erkennunggrau = Fixkameras, breit und überlappend · orange = PTZ, schmal und weit
Tag, Nacht, Dunkelheit

Drei Lichtlagen, drei Antworten.

Tag: 4K

Hohe Auflösung für Details — Kleidung, Werkzeug, Kennzeichen. Die KI erkennt Personen auf große Distanz, die PTZ zoomt für die Beschreibung heran.

Nacht: Infrarot

Unsichtbare IR-Beleuchtung am Kamerakopf; das Bild ist schwarz-weiß, aber scharf. Reicht für Zufahrten, Lager und Baustellen mit Restlicht.

Dunkelheit: Wärmebild

Ohne jedes Licht, bei Nebel und Regen, über weite Distanz: Die Wärmebildkamera sieht Körperwärme. Für Solarparks, Kieswerke, Freilager.

Welche Kamera wofür

Aufgabe, Kamera, Lichtlage.

AufgabeKameraTagNacht
Bewegung auf dem ganzen Gelände erkennenFixkameras4KInfrarot
Person nachführen und beschreibenPTZ mit Zoom4K, ZoomInfrarot, Zoom
Unbeleuchtete Fläche, Nebel, RegenWärmebildWärmebildWärmebild
Kennzeichen an der Zufahrt lesenFixkamera auf die Zufahrt4KInfrarot, reflektierendes Schild
Ansprache mit OrtsbezugPTZ-Livebild in der Leitstellejaja

Hersteller und Modelle nennen wir im Angebot; die Ausstattung folgt dem Paket und dem Gelände.

Der Kamerakopf

Vier Kameras, ein Lautsprecher, sechs Meter über dem Boden.

Der Kopf des Turms trägt die Fixkameras in alle Richtungen, die PTZ-Kamera und den Hornlautsprecher für die Ansprache. Bei Bedarf kommen Flutlicht und Wärmebild dazu. Die Höhe ist kein Selbstzweck: Sie entscheidet, ob die Kamera über Hindernisse hinwegsieht und wie groß die Fläche ist, die ein Turm abdeckt.

  • Ausrichtung beim AufbauUnsere Techniker richten Fixkameras auf die Zonen und die PTZ-Startposition auf die Zufahrt.
  • Reinigung bei der WartungStaub, Regen, Spinnweben — die Wartung hält die Sicht frei.
  • Maskierung in der KameraStraße, Nachbar, Gehweg werden geschwärzt, bevor ein Bild den Turm verlässt.
Kamerakopf des bic-tec Videoturms mit vier Kameras und Hornlautsprecher vor blauem Himmel
Der Kamerakopf: Fixkameras, PTZ und Lautsprecher.
Grenzen

Was eine Kamera nicht kann — und was wir dann tun.

Gegenlicht bei tiefstehender Sonne, dichter Nebel, starker Regen und Schnee setzen jeder Kamera Grenzen. Deshalb planen wir Position und Ausrichtung am Luftbild, kombinieren Fixkameras mit Wärmebild, wo kein Licht ist, und nennen die Grenzen vor dem Aufbau — nicht danach.

  • GegenlichtAusrichtung nach Sonnenstand, Blendschutz in der Kamera; für Kennzeichen die Zufahrt von der richtigen Seite.
  • Nebel und RegenInfrarot verliert Reichweite, Wärmebild bleibt — für offene Flächen der Standard.
  • HindernisseContainer, Kran, Halden: Höhe und Position lösen das meiste, ein zweiter Turm den Rest.
  • VerschmutzungWartung nach Plan, Kontrolle des Bilds durch die Leitstelle.
Ratgeber

PTZ-Kamera, Fixkamera, Nachtsicht: Die Kameratechnik am Videoturm im Detail

Die Kamera ist das Bauteil, nach dem alle fragen — und das am häufigsten missverstanden wird. Megapixel sagen wenig darüber, ob ein Turm nachts eine Person am Container erkennt. Dieser Ratgeber erklärt, wie Fixkameras und PTZ-Kamera zusammenarbeiten, was 4K, Infrarot und Wärmebild jeweils leisten und worauf es bei der Kamera eines Videoturms wirklich ankommt.

Fixkamera und PTZ-Kamera: zwei Rollen, ein Kopf

Fixkameras haben einen festen Bildausschnitt. Mehrere davon am Kamerakopf ergeben die Rundumsicht, in der die KI Bewegung erkennt — sie sehen breit, damit nichts unbemerkt bleibt. Die PTZ-Kamera (Pan, Tilt, Zoom) schwenkt, neigt und zoomt. Sie übernimmt, sobald die KI etwas erkannt hat, fährt auf die Stelle und liefert der Leitstelle das Livebild für Bewertung und Ansprache. Ein Turm nur mit PTZ übersieht, was außerhalb ihres Ausschnitts passiert; ein Turm nur mit Fixkameras kann nicht genau hinsehen. Deshalb hat der Videoturm beides.

4K bei Tag: Auflösung für die Beschreibung

Tagsüber liefern die Kameras 4K-Auflösung. Das braucht die Leitstelle nicht für die Erkennung — dafür reicht weniger —, sondern für die Beschreibung: Kleidung, Werkzeug, Fahrzeugtyp, Kennzeichen. Die Ansprache über den Lautsprecher wirkt, weil sie konkret ist; das Protokoll für Versicherung und Polizei ist verwertbar, weil es Details zeigt. Auflösung ist also kein Verkaufsargument, sondern Voraussetzung für die Kette dahinter.

Infrarot bei Nacht: sehen ohne sichtbares Licht

Nachts schalten die Kameras auf Infrarot: IR-Strahler am Kamerakopf beleuchten die Fläche für die Kamera, aber nicht für das Auge. Das Bild ist schwarz-weiß, kontrastreich und für die KI-Erkennung gut geeignet. Grenzen hat Infrarot bei der Reichweite auf großen Flächen und bei Nebel und starkem Regen, die das Licht streuen. Für Zufahrten, Lager und Baustellen mit Restlicht reicht es; für weite, unbeleuchtete Flächen kommt Wärmebild dazu.

Wärmebild: Körperwärme statt Licht

Die Wärmebildkamera sieht keine Farben und kein Licht, sondern Temperaturunterschiede. Ein Mensch hebt sich vom kalten Boden ab — bei völliger Dunkelheit, bei Nebel, Regen und Schnee, über weite Distanz. Die KI erkennt Personen auf dem Wärmebild wie auf dem Tagbild. Für Solarparks, Kieswerke, Freilager und Zaunlinien hinter der Halle ist Wärmebild deshalb keine Option, sondern Standard. Die Grenze: Wärmebild liefert keine Details für die Beschreibung — die kommt von der PTZ.

Höhe, Position, Ausrichtung

Die beste Kamera nützt nichts, wenn ein Container davorsteht. Der Mast bringt die Kameras auf bis zu sechs Meter, damit sie über Bauzäune, Container und Materialstapel hinwegsehen. Position und Ausrichtung planen wir am Luftbild: Sichtachsen auf Zufahrt und Lager, Sonnenstand gegen Gegenlicht, Abstand für die Kennzeichenerkennung. Unsere Techniker richten die Kameras beim Aufbau ein; die Leitstelle kontrolliert das Bild jedes Turms.

Datenschutz in der Kamera

Was nicht zum Gelände gehört — Straße, Gehweg, Nachbargrundstück — wird in der Kamera maskiert, bevor ein Bild den Turm verlässt; die Bereiche sind dauerhaft schwarz, auch im Archiv. Gesichtserkennung setzen wir nicht ein: Die KI erkennt Personen und Fahrzeuge als Objekte, keine Identitäten. Rohbilder bleiben im Turm und werden nach 72 Stunden überschrieben. Hersteller und Modelle nennen wir im Angebot — die Ausstattung folgt dem Paket und dem Gelände, nicht dem Katalog.

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Häufige Fragen

Was Kunden zu den Kameras fragen.

Was ist der Unterschied zwischen Fixkamera und PTZ-Kamera?

Die Fixkamera sieht immer denselben Ausschnitt — breit, für die Rundumsicht und die KI-Erkennung. Die PTZ-Kamera schwenkt, neigt und zoomt — schmal und weit, um eine erkannte Person nachzuführen und der Leitstelle das Livebild zu liefern. Der Turm hat beides.

Sieht die Kamera nachts?

Ja, mit Infrarot: unsichtbare IR-Beleuchtung am Kamerakopf, das Bild ist schwarz-weiß und scharf. Für Flächen ohne jedes Restlicht und bei Nebel setzen wir zusätzlich Wärmebild ein.

Wie weit sieht die Kamera?

Das hängt von Lichtlage, Höhe und Hindernissen ab. Bei freier Sicht deckt ein Turm rund 5.000 bis 10.000 Quadratmeter ab; die PTZ-Kamera zoomt deutlich weiter für die Beschreibung. Konkrete Reichweiten für Ihr Gelände nennen wir nach der Planung am Luftbild.

Erkennt die Kamera Gesichter?

Die KI erkennt Personen und Fahrzeuge als Objekte, keine Identitäten. Die PTZ-Kamera liefert für die Ansprache eine Beschreibung — Kleidung, Ort — und für die Anzeige eine Videosequenz. Gesichtserkennung setzen wir nicht ein.

Welche Hersteller verbaut bic-tec?

Wir nennen Hersteller und Modelle im Angebot; die Ausstattung folgt dem Paket und dem Gelände. Wichtiger als der Name ist die Kette: Kamera, KI, Leitstelle, Ansprache, Protokoll.

Kann die Kamera die Straße mitfilmen?

Nein — und sie darf es nicht. Öffentliche Straße, Gehweg und Nachbargrundstück werden in der Kamera maskiert, bevor ein Bild den Turm verlässt. Das ist Teil des Datenschutz-Pakets.

Welche Kameras braucht Ihr Gelände?

Fläche, Licht, Zufahrten — wir planen Ausrichtung und Ausstattung am Luftbild und nennen den Festpreis innerhalb eines Werktags.