Lexikon der mobilen Videoüberwachung
Von Alarmkette bis Zufahrtskontrolle: die Begriffe, die in Angeboten, Datenschutzkonzepten und Ausschreibungen für Videotürme vorkommen — jeder in wenigen Sätzen erklärt, mit dem Verweis auf die Seite, auf der er in der Praxis steht.
A
Alarmkette
Die Abfolge vom erkannten Ereignis bis zur Reaktion: Kamera erfasst, KI klassifiziert, Leitstelle verifiziert, Täteransprache, Eskalation an Polizei oder Kunden, Protokoll. Jede Stufe hat eine feste Zuständigkeit und eine Zeit.
Mehr dazu: Leitstelle →Alarmplan
Die schriftliche Vereinbarung, wer bei welchem Ereignis wie informiert wird: Reihenfolge der Ansprechpartner, Rufnummern, Freigabe für den Polizeiruf, Zeiten. Er wird vor dem Aufbau je Standort festgelegt.
Mehr dazu: Leitstelle →Alarmverifikation
Die Prüfung eines Alarms durch einen Menschen am Livebild, bevor jemand reagiert. Sie unterscheidet die Person am Zaun vom Fuchs und ist der Grund, warum die Polizei einen verifizierten Alarm anders behandelt als einen technischen.
Mehr dazu: Leitstelle →Aufschaltung
Die Verbindung eines Videoturms mit einer Leitstelle, damit Alarme dort ankommen und bearbeitet werden. Eigene und gekaufte Türme können auf die bic-tec Leitstelle aufgeschaltet werden.
Mehr dazu: Leitstelle →Auftragsverarbeitung
Verarbeitet ein Dienstleister Videodaten im Auftrag des Betreibers, verlangt Art. 28 DSGVO einen Vertrag mit Weisungsbindung, technischen Maßnahmen, Unterauftragnehmern und Löschung. Der AV-Vertrag liegt dem Mietvertrag bei.
Mehr dazu: Recht →Autarker Betrieb
Betrieb ohne Netzanschluss: Solarmodul, Akku und Lastmanagement versorgen den Turm, die Datenverbindung läuft über Mobilfunk. Für Baustellen und Freiflächen ohne Strom die Regel.
Mehr dazu: Solar-Videoturm →
B
Baustellenüberwachung
Die Sicherung einer Baustelle gegen Diebstahl, Vandalismus und unbefugtes Betreten außerhalb der Arbeitszeit — mit mobilen Videotürmen, die mit der Baustelle wandern und ohne Strom auskommen.
Mehr dazu: Baustellenüberwachung →Beheizter Akku
Ein Akku mit Temperaturführung, der auch bei Frost geladen und entladen werden kann. Ohne Heizung verliert ein Akku im Winter Kapazität und darf unter null Grad nicht geladen werden.
Mehr dazu: Energie →Berechtigtes Interesse
Die Rechtsgrundlage der meisten Videoüberwachung auf nicht öffentlichem Gelände nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: Schutz von Eigentum vor Diebstahl und Vandalismus, dokumentiert in einer Interessenabwägung.
Mehr dazu: Recht →Bewegungserkennung
Die einfachste Form der Videoanalyse: Sie meldet, wenn sich Pixel ändern — also auch bei Regen, Ästen und Scheinwerfern. Am Videoturm wird sie durch Objektklassifizierung ersetzt, die Personen und Fahrzeuge erkennt.
Mehr dazu: KI-Videoanalyse →
D
Datenschutz-Paket
Die Unterlagen, die eine Videoüberwachung rechtssicher machen: Interessenabwägung, Datenschutzkonzept, Hinweisschilder, AV-Vertrag, Löschfristen mit Protokoll, Vorlage fürs Verarbeitungsverzeichnis. Bei bic-tec in jeder Miete enthalten.
Mehr dazu: Datenschutz-Paket →Detektionszone
Ein Bereich im Kamerabild, in dem die Analyse Ereignisse meldet. Zonen werden je Standort gezeichnet — Zaunlinie, Lagerfläche, Zufahrt — und können eigene Regeln und Scharfzeiten haben.
Mehr dazu: Perimeterschutz →DSGVO
Die Datenschutz-Grundverordnung, die für jede Videoüberwachung gilt, bei der Personen erkennbar sein können. Sie verlangt Rechtsgrundlage, Information, Datenminimierung, Löschfristen und Verträge mit Dienstleistern.
Mehr dazu: Recht →
E
Edge-KI
Videoanalyse, die direkt im Turm rechnet statt in einer Cloud. Vorteile: Reaktion in Sekunden, wenig Datenvolumen, Betrieb auch bei schwachem Netz, Rohbilder bleiben am Turm.
Mehr dazu: KI-Videoanalyse →Ereignisarchiv
Der Speicher für Aufnahmen mit Vorfall — Alarm, Ansprache, Anzeige. Sie bleiben länger als die Regelaufbewahrung, je nach Paket 7 bis 90 Tage, und werden an Polizei und Versicherung übergeben.
Mehr dazu: Datenschutz-Paket →Eskalation
Die nächste Stufe der Alarmkette, wenn die Täteransprache nicht wirkt: Polizeiruf, Interventionskraft, Anruf beim Kunden — in der Reihenfolge, die der Alarmplan vorgibt.
Mehr dazu: Leitstelle →
F
Fehlalarm
Ein Alarm ohne relevantes Ereignis: Tier, Wetter, Scheinwerfer, Spinnennetz. KI-Klassifizierung und Verifikation in der Leitstelle sortieren ihn aus, bevor jemand reagiert; jeder Standort wird dafür nachjustiert.
Mehr dazu: KI-Videoanalyse →Festpreis
Ein Monatspreis, der alles enthält: Lieferung, Aufbau, Energie, Analyse, Leitstelle nach Paket, Datenschutz-Paket, Wartung, Versetzen, Rückbau. Das Gegenteil eines Angebots, bei dem Positionen später auf der Rechnung auftauchen.
Mehr dazu: Kosten →Fixkamera
Eine Kamera mit festem Sichtbereich. Am Turm decken mehrere Fixkameras überlappend die Rundumsicht ab; die KI wertet ihr Bild aus. Ergänzt durch eine PTZ-Kamera für Details.
Mehr dazu: Kameras →
G
Gesichtserkennung
Biometrische Auswertung, die Personen identifiziert. Sie ist datenschutzrechtlich eine eigene, strengere Kategorie und kommt am Videoturm nicht zum Einsatz — die Analyse erkennt, dass eine Person da ist, nicht wer.
Mehr dazu: Recht →
H
Hinweisschild
Das Schild nach Art. 13 DSGVO an jeder Zufahrt: Kamerapiktogramm, Verantwortlicher, Zweck, Rechtsgrundlage, Speicherdauer, Betroffenenrechte, Kontakt. Ohne Pflichtangaben ist es kein Hinweisschild.
Mehr dazu: Recht →Hybridbetrieb
Energieversorgung aus mehreren Quellen: Solar mit Netzanschluss, wenn vorhanden, oder Solar mit Akkureserve. Das Lastmanagement wählt, was gerade verfügbar ist.
Mehr dazu: Energie →
I
Infrarot-Nachtsicht
Kameras beleuchten die Szene mit für Menschen unsichtbarem Infrarotlicht und liefern nachts ein Schwarzweißbild. Reichweite begrenzt; für große dunkle Flächen ergänzt die Wärmebildkamera.
Mehr dazu: Kameras →Interessenabwägung
Das Dokument, das die Rechtsgrundlage begründet: Welche Werte, welche Vorfälle, warum reichen mildere Mittel nicht, warum ist die Überwachung verhältnismäßig. Je Standort, vor dem Aufbau.
Mehr dazu: Datenschutz-Paket →Interventionskraft
Ein Sicherheitsmitarbeiter, der nach einem verifizierten Alarm zum Gelände fährt. Im Alarmplan als Stufe der Eskalation vorgesehen, wenn Ansprache und Polizeiruf nicht reichen oder der Kunde es wünscht.
Mehr dazu: Leitstelle →
K
Kameraturm
Anderes Wort für Videoturm: ein mobiler Mast mit Kameras, Analyse, Energieversorgung und Datenverbindung auf einem Fahrgestell oder Sockel, der ohne Fundament aufgestellt wird.
Mehr dazu: Videotürme →Kennzeichenerkennung
Die Analyse liest Kennzeichen an der Zufahrt und vergleicht sie mit Listen: bekannte Fahrzeuge ohne Alarm, unbekannte mit Meldung. Ein Zusatz für Zufahrten, mit eigener Nennung auf dem Hinweisschild.
Mehr dazu: Kennzeichenerkennung →KI-Videoanalyse
Die Auswertung der Kamerabilder durch ein trainiertes Modell, das Personen und Fahrzeuge von Tieren, Wetter und Licht unterscheidet. Am bic-tec Turm eigene Entwicklung, im Turm gerechnet, je Standort nachjustiert.
Mehr dazu: KI-Videoanalyse →Kurzzeitmiete
Miete ab einem Tag — für Veranstaltungen, Übergaben, kurze Bauphasen oder eine Nacht, in der etwas Wertvolles auf dem Gelände steht. Aufbau und Rückbau enthalten.
Mehr dazu: Videoturm mieten →
L
Lastmanagement
Die Steuerung, die den Stromverbrauch des Turms an die Energiebilanz anpasst: Bei knappem Akku werden Beleuchtung, Heizung und Datenrate gedrosselt, die Kernfunktion Erkennen und Melden bleibt.
Mehr dazu: Energie →Leitstelle
Der besetzte Arbeitsplatz, an dem Alarme ankommen, verifiziert und bearbeitet werden. Die bic-tec Leitstelle sitzt in Leipzig, ist rund um die Uhr mit eigenen Mitarbeitern besetzt und kennt jeden Standort.
Mehr dazu: Leitstelle →Livebild
Das aktuelle Kamerabild, das die Leitstelle bei einem Alarm sieht — und das der Kunde im Kundenportal abrufen kann. Es ist die Grundlage der Verifikation.
Mehr dazu: Leitstelle →Löschfrist
Die Zeit, nach der Aufnahmen ohne Vorfall überschrieben werden. Bei bic-tec 72 Stunden Regelaufbewahrung; nur Aufnahmen mit Vorfall bleiben länger, mit Löschprotokoll.
Mehr dazu: Datenschutz-Paket →LTE-Router
Die Mobilfunkverbindung des Turms mit mehreren Netzen, über die Alarme, Livebild und Wartungsdaten laufen. Weil die KI im Turm rechnet, reicht auch ein schwaches Netz für den Alarm.
Mehr dazu: Mobilfunk →
M
Maskierung
Bereiche im Kamerabild, die dauerhaft geschwärzt werden — Straße, Gehweg, Nachbargrundstück. Die Maskierung geschieht in der Kamera, bevor ein Bild den Turm verlässt, und gilt auch im Archiv.
Mehr dazu: Recht →Mindestlaufzeit
Die kürzeste Vertragsdauer, die ein Anbieter verlangt — bei manchen sechs oder zwölf Monate. Bei bic-tec gibt es keine: Miete ab einem Tag, ohne feste Laufzeit mit zehn Tagen Kündigungsfrist.
Mehr dazu: Videoturm mieten →Mobile Videoüberwachung
Videoüberwachung ohne feste Installation: Türme, die in Stunden aufgestellt, versetzt und abgebaut werden und ohne Strom- und Netzanschluss auskommen. Für alles, was temporär oder weit draußen ist.
Mehr dazu: Videotürme →
N
Netzbetrieb
Betrieb am Stromnetz, wenn ein Anschluss vorhanden ist — der Akku dient dann als Puffer bei Ausfall. Der Turm ist derselbe wie im Solarbetrieb.
Mehr dazu: Energie →
O
Objektklassifizierung
Die Fähigkeit der KI, ein erkanntes Objekt einer Klasse zuzuordnen: Person, Pkw, Lkw, Tier. Nur Klassen, die je Zone als relevant gelten, lösen einen Alarm aus.
Mehr dazu: KI-Videoanalyse →
P
Perimeterschutz
Die Überwachung der Außengrenze eines Geländes — Zaun, Grundstücksgrenze, Zufahrt — damit ein Eindringen erkannt wird, bevor jemand am Objekt ist. Mit Videotürmen ohne Bodenkabel und Fundament.
Mehr dazu: Perimeterschutz →Personenerkennung
Die KI erkennt, dass eine Person im Bild ist — anhand von Form und Bewegung, ohne Identifizierung. Der Standardauslöser für einen Alarm außerhalb der Scharfzeiten.
Mehr dazu: KI-Videoanalyse →Protokoll
Die Aufzeichnung jedes Alarms mit Zeit, Bild, Bewertung, Ansprache, Eskalation und Ergebnis. Es geht an den Kunden und ist die Grundlage für Anzeige und Versicherung.
Mehr dazu: Leitstelle →PTZ-Kamera
Pan, Tilt, Zoom: eine schwenkbare Kamera mit Zoom, die der erkannten Person folgt und Details liefert — Gesicht auf Distanz, Kennzeichen, Werkzeug. Sie ergänzt die Fixkameras.
Mehr dazu: Kameras →
R
Regelaufbewahrung
Die Standardfrist, nach der Aufnahmen ohne Vorfall überschrieben werden — bei bic-tec 72 Stunden. Sie erfüllt die Speicherbegrenzung der DSGVO und hält das Archiv klein.
Mehr dazu: Datenschutz-Paket →Rückbau
Abbau und Abholung des Turms am Ende der Miete — im Festpreis enthalten. Das Gelände bleibt, wie es war: kein Fundament, kein Kabel, kein Loch.
Mehr dazu: Aufbau und Service →Rundumsicht
Die Abdeckung von 360 Grad um den Turm durch mehrere überlappende Fixkameras. Bei freier Sicht deckt ein Turm rund 5.000 bis 10.000 Quadratmeter ab.
Mehr dazu: Kameras →
S
Scharfzeiten
Die Zeiten, in denen Zonen Alarme auslösen — meist außerhalb der Arbeitszeit, nachts und am Wochenende. Sie werden je Standort und je Zone festgelegt und lassen sich für Sonderschichten anpassen.
Mehr dazu: Perimeterschutz →Sichtbereich
Der Bereich, den eine Kamera erfasst: Öffnungswinkel und Reichweite. Die Sichtbereiche der Fixkameras überlappen sich, die PTZ-Kamera hat einen schmalen, weiten Kegel.
Mehr dazu: Kameras →Solar-Videoturm
Ein Videoturm mit Solarmodul, beheiztem Akku und Lastmanagement, der ohne Netzanschluss und Generator durch das Jahr kommt — auch durch die Wintermonate.
Mehr dazu: Solar-Videoturm →
T
Täteransprache
Die Ansprache einer Person auf dem Gelände über den Lautsprecher des Turms durch die Leitstelle — live, mit Bezug auf das, was sie tut. Die meisten gehen, bevor etwas passiert.
Mehr dazu: Täteransprache →Teleskopmast
Der ausfahrbare Mast des Turms, der den Kamerakopf auf Arbeitshöhe bringt. Eingefahren für Transport und Aufbau, ausgefahren für Rundumsicht über Container und Zäune.
Mehr dazu: Technik →
V
Verarbeitungsverzeichnis
Das Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten nach Art. 30 DSGVO, in dem die Videoüberwachung als Verarbeitung aufgeführt sein muss. Die Vorlage ist Teil des Datenschutz-Pakets.
Mehr dazu: Datenschutz-Paket →Versetzen
Das Umstellen des Turms auf demselben Gelände oder zu einem anderen, wenn die Baustelle wandert oder sich die Lage ändert — nach Absprache, in der Miete enthalten.
Mehr dazu: Aufbau und Service →Videoturm
Ein mobiler Mast mit Kameras, KI-Videoanalyse, Energieversorgung und Mobilfunk, der ohne Fundament und ohne Anschlüsse aufgestellt wird und ein Gelände rund um die Uhr überwacht — bei bic-tec zur Miete, zum Kauf oder Leasing.
Mehr dazu: Videotürme →Videoverifikation
Siehe Alarmverifikation: die Prüfung eines Alarms am Bild durch einen Menschen, bevor eine Reaktion ausgelöst wird.
Mehr dazu: Leitstelle →
W
Wachdienst
Bewachung durch Personen vor Ort. Als Maßstab für die Kosten der Videoüberwachung — ein Wachposten von 18 bis 6 Uhr kostet nach unserer Erfahrung 8.000 bis 12.000 Euro im Monat — und sinnvoll, wo Präsenz verlangt ist.
Mehr dazu: Kosten →Wärmebildkamera
Eine Kamera, die Wärmestrahlung statt Licht aufnimmt und Personen auch in völliger Dunkelheit, bei Nebel und über große Distanz sichtbar macht. Für weite Flächen, Solarparks und Glutnester.
Mehr dazu: Wärmebildkamera →Weißlicht
Sichtbares Licht, das der Turm bei einem Alarm einschalten kann — als Abschreckung und für ein Farbbild in der Nacht. Wird zusammen mit der Täteransprache eingesetzt.
Mehr dazu: Täteransprache →
Z
Zone
Siehe Detektionszone: ein gezeichneter Bereich im Kamerabild mit eigenen Regeln, Klassen und Scharfzeiten.
Mehr dazu: Perimeterschutz →Zufahrtskontrolle
Die Überwachung der Einfahrt mit Kennzeichenerkennung: bekannte Fahrzeuge fahren ohne Alarm, unbekannte werden gemeldet, jedes Kennzeichen steht im Protokoll — mit Zeit und Bild.
Mehr dazu: Kennzeichenerkennung →
Die Sprache der mobilen Videoüberwachung: Warum Begriffe über Angebote entscheiden
Wer Angebote für Videotürme vergleicht, stolpert über Wörter, die ähnlich klingen und Verschiedenes bedeuten: Bewegungserkennung und Objektklassifizierung, Leitstelle und Aufschaltung, Regelaufbewahrung und Ereignisarchiv. Dieses Lexikon erklärt die Begriffe so, wie sie in der Praxis gemeint sind — und zeigt an fünf Beispielen, warum der Unterschied Geld und Sicherheit kostet.
Bewegungserkennung ist nicht Videoanalyse
Bewegungserkennung meldet Pixeländerungen — jeden Ast, jeden Regenschauer, jeden Scheinwerfer. KI-Videoanalyse mit Objektklassifizierung erkennt, ob eine Person oder ein Fahrzeug im Bild ist, und meldet nur das. Wer ein Angebot mit „Bewegungsmelder“ liest, sollte fragen, wer nachts die Fehlalarme sortiert. Am bic-tec Turm rechnet die KI im Turm — Edge-KI — und wird je Standort nachjustiert, damit die Leitstelle den echten Alarm sieht.
Leitstelle heißt: ein Mensch sieht hin
Aufschaltung bedeutet, dass Alarme irgendwo ankommen. Leitstelle bedeutet, dass dort jemand sitzt, verifiziert, anspricht und eskaliert — rund um die Uhr, mit Alarmplan und Protokoll. Die bic-tec Leitstelle in Leipzig ist mit eigenen Mitarbeitern besetzt und kennt jeden Standort. Beim Vergleich lohnt die Frage: eigene Mitarbeiter oder externer Dienstleister, Livebild oder nur Weiterleitung, Täteransprache über den Turm oder nicht?
Löschfrist, Regelaufbewahrung, Ereignisarchiv
Drei Begriffe, ein Konzept: Aufnahmen ohne Vorfall werden nach der Regelaufbewahrung überschrieben — bei bic-tec nach 72 Stunden. Aufnahmen mit Vorfall wandern ins Ereignisarchiv und bleiben je nach Paket 7 bis 90 Tage, bis sie gelöscht oder an Polizei und Versicherung übergeben werden. Die Fristen stehen im Datenschutzkonzept, die Löschung im Protokoll. Ein Anbieter, der „alles 30 Tage speichert“, hat die Speicherbegrenzung der DSGVO nicht verstanden.
Zonen, Scharfzeiten, Maskierung
Eine Detektionszone ist ein gezeichneter Bereich mit eigenen Regeln: Welche Objektklassen lösen aus, zu welchen Scharfzeiten. Maskierung schwärzt Bereiche dauerhaft — Straße, Gehweg, Nachbargrundstück — in der Kamera, bevor ein Bild den Turm verlässt. Zusammen sorgen sie dafür, dass die Überwachung das Gelände schützt und nicht Beschäftigte kontrolliert oder Passanten filmt.
Festpreis, Mindestlaufzeit, Rückbau
Ein Festpreis je Monat enthält Lieferung, Aufbau, Energie, Analyse, Leitstelle nach Paket, Datenschutz-Paket, Wartung, Versetzen und Rückbau. Eine Mindestlaufzeit verlängert die Miete über das Projekt hinaus; bic-tec hat keine — Miete ab einem Tag. Rückbau bedeutet, dass das Gelände bleibt, wie es war. Wer diese drei Wörter in einem Angebot findet oder vermisst, weiß, was die Rechnung am Ende zeigt.
- Videoturm Lexikon
- Videoüberwachung Begriffe erklärt
- Videoturm Glossar
- mobile Videoüberwachung Fachbegriffe
- Edge-KI Videoüberwachung
- Alarmverifikation Bedeutung
- Perimeterschutz Definition
- Regelaufbewahrung Videoüberwachung
- Täteransprache Definition
- Detektionszone Videoanalyse
- Kameraturm Begriff
- Videoturm Fachwörter
Was Leser des Lexikons fragen.
Was ist der Unterschied zwischen Videoturm und Kameraturm?
Keiner — beide Wörter bezeichnen denselben mobilen Mast mit Kameras, Analyse, Energie und Mobilfunk. Wir sagen Videoturm; in Ausschreibungen steht oft Kameraturm oder Überwachungsturm.
Was bedeutet Edge-KI am Videoturm?
Dass die Videoanalyse im Turm rechnet und nicht in einer Cloud. Der Alarm entsteht in Sekunden, das Datenvolumen bleibt klein, die Rohbilder verlassen den Turm nicht.
Was ist eine Regelaufbewahrung von 72 Stunden?
Aufnahmen ohne Vorfall werden nach 72 Stunden überschrieben. Nur Sequenzen mit Alarm, Ansprache oder Anzeige bleiben länger im Ereignisarchiv — mit Löschprotokoll.
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