Was im Videoturm steckt
Ein Schrank von einem Quadratmeter, ein Mast bis sechs Meter, vier Kameras, ein Rechner mit KI, ein Akku mit Solarmodul und eine Funkverbindung zur Leitstelle. Sechs Bauteile, die zusammen aus einer Kamera eine Bewachung machen. Hier steht, was jedes davon leistet — und was nicht.
Teil für Teil erklärt.
Jedes Bauteil hat eine eigene Seite mit dem, was es kann, wo es an Grenzen stößt und wie wir es konfigurieren.
Kameras
Fixkameras für die Rundumsicht, PTZ mit Zoom zum Nachführen, 4K bei Tag, Infrarot bei Nacht.
Weiter →KI-Videoanalyse
Mensch oder Reh, Alarm oder nicht — wie die Analyse am Turm entscheidet und warum sie dort läuft.
Weiter →Wärmebildkamera
Sehen, wo kein Licht ist: Körperwärme statt Licht, bei Nebel, Regen und völliger Dunkelheit.
Weiter →Kennzeichenerkennung
Zufahrten ohne Schranke kontrollieren, jede Fahrt belegen — was die Kamera dafür braucht.
Weiter →Energie: Solar und Akku
Solarmodul, beheizter Akku, Lastmanagement — die Bilanz über das Jahr, auch im Dezember.
Weiter →Mobilfunk und LTE
Die Verbindung, an der alles hängt — und wie wir sie vor dem Aufbau prüfen.
Weiter →Von der Bewegung im Bild zum Menschen in der Leitstelle.
Die Kamera sieht, die KI entscheidet, der Funk überträgt, die Leitstelle handelt. Jedes Bauteil ist nur so gut wie das nächste in der Kette.
Rechnen am Turm, nicht in der Cloud.
Der Rechner im Schrank wertet die Kamerabilder direkt am Turm aus. Nur Ereignisse — eine Person in einer scharfen Zone, ein Fahrzeug an der Zufahrt — gehen per LTE an die Leitstelle. Das hält die Datenmenge klein, die Reaktion schnell und die Regelaufbewahrung von 72 Stunden im Turm, wo sie hingehört.
Fällt die Funkverbindung aus, arbeitet der Turm weiter: Er zeichnet auf, wertet aus und meldet nach, sobald das Netz zurück ist. Eine Kamera, die ihre Bilder erst in die Cloud schicken muss, um zu wissen, ob jemand da ist, kann das nicht.
- Sekunden statt Minuten — Erkennung und Meldung passieren im Turm, ohne Umweg über einen Server.
- Wenig Datenvolumen — Nur Ereignisse verlassen den Turm — LTE reicht, auch auf dem Land.
- Datenschutz — Rohbilder bleiben im Turm und werden nach 72 Stunden überschrieben; Maskierung passiert vor der Übertragung.
- Betrieb ohne Netz — Bei Funkausfall zeichnet der Turm weiter auf und meldet nach.
Ein Quadratmeter, zwei Meter Schrank, sechs Meter Mast.
Der Schrank misst 100 × 100 cm Grundfläche und 200 cm Höhe, der Teleskopmast fährt in drei Stufen auf bis zu 600 cm. Am Kopf sitzen vier Kameras und der Lautsprecher, am Schrank das Solarmodul, im Schrank Akku, Laderegler, Rechner und Modem — hinter Türen, IP66-geschützt, von −25 bis +50 °C.
- Schrank — 100 × 100 × 200 cm, IP66, verschließbar, Kranösen und Staplertaschen.
- Mast — Teleskop, drei Stufen, bis 600 cm — hoch genug, um über Container und Bauzäune zu sehen.
- Kopf — vier Kameras, Lautsprecher, bei Bedarf Flutlicht und Wärmebild.
- Transport — auf dem Anhänger, abgestellt mit dem eigenen Gewicht — kein Fundament, keine Verankerung.

Videoturm-Technik erklärt: Kameras, KI, Energie und Funk im mobilen Kameraturm
Wer einen Videoturm mietet oder kauft, vergleicht meist Kameras und Preise. Entscheidend ist aber, wie die Bauteile zusammenspielen: Was die Kamera sieht, muss die KI bewerten, der Funk übertragen und die Energie tragen — jede Nacht, den ganzen Winter. Dieser Ratgeber erklärt die Technik des mobilen Videoturms Bauteil für Bauteil und zeigt, worauf es beim Vergleich wirklich ankommt.
Der Aufbau: Schrank, Mast, Kopf
Der Schrank ist die Basis: ein Quadratmeter Grundfläche, zwei Meter hoch, IP66-geschützt, mit Türen, Kranösen und Staplertaschen. Im Schrank sitzen Akku, Laderegler, Rechner und Mobilfunkmodem, außen das Solarmodul. Der Teleskopmast fährt in drei Stufen auf bis zu sechs Meter — hoch genug, um über Container, Bauzäune und Materialstapel zu sehen. Am Kopf sitzen vier Kameras, der Lautsprecher für die Ansprache und bei Bedarf Flutlicht und Wärmebild. Der Turm steht mit seinem Gewicht, ohne Fundament und Verankerung, und kommt auf dem Anhänger.
Kameras: Rundumsicht und Nachführen
Vier Kameras teilen sich zwei Aufgaben. Fixkameras liefern die Rundumsicht, in der die KI Bewegung erkennt — bei Tag in 4K, bei Nacht mit Infrarot. Eine schwenkbare PTZ-Kamera mit Zoom führt nach, sobald etwas erkannt ist, und liefert der Leitstelle das Livebild, das sie für die Bewertung und die Ansprache braucht. Für große, unbeleuchtete Flächen kommt eine Wärmebildkamera dazu, die Körperwärme statt Licht sieht.
KI-Videoanalyse: die Entscheidung am Turm
Der Rechner im Schrank wertet die Bilder direkt aus. Die KI unterscheidet Menschen und Fahrzeuge von Tieren, Regen, Scheinwerfern und wehenden Planen, kennt die Zonen und Scharfzeiten des Alarmplans und meldet nur, was zählt. Dass die Analyse im Turm läuft und nicht in der Cloud, hat drei Gründe: Sie ist schneller, sie braucht wenig Datenvolumen, und die Rohbilder bleiben dort, wo sie nach 72 Stunden überschrieben werden. Fällt das Netz aus, arbeitet der Turm weiter und meldet nach.
Energie: Solarmodul, beheizter Akku, Lastmanagement
Das Solarmodul lädt tagsüber den Akku, der Akku versorgt nachts Kameras, Rechner und Modem. Ein Lastmanagement entscheidet, was Vorrang hat — Erkennung und Meldung immer, Flutlicht und Dauerzoom nur bei ausreichender Reserve. Der Akku ist beheizt, damit er auch bei Frost lädt und liefert. So hält der Turm die dunklen Wintermonate ohne Netz und ohne Generator durch; wo 230 Volt liegen, nimmt er das Netz und behält den Akku als Rückfall.
Funk: die Verbindung zur Leitstelle
Turm und Leitstelle sprechen über LTE oder 5G. Weil nur Ereignisse übertragen werden, reicht eine normale Abdeckung; vor dem Aufbau messen wir sie am Standort und setzen bei schwachem Netz eine Richtantenne ein. Die Übertragung ist verschlüsselt. Die Leitstelle sieht außerdem Ladezustand, Verbindung und Kamerabild jedes Turms — und bemerkt Störungen meist vor dem Kunden.
Worauf es beim Vergleich ankommt
Nicht die Megapixel entscheiden, sondern die Kette. Fragen Sie, wo die KI läuft und was sie unterscheidet. Fragen Sie, ob der Akku beheizt ist und wie die Bilanz im Dezember aussieht. Fragen Sie, wie die Mobilfunkabdeckung geprüft wird und was bei Ausfall passiert. Und fragen Sie, wer nachts das Livebild sieht — denn die beste Kamera zeichnet ohne Leitstelle nur auf. Bei bic-tec kommen Technik, Leitstelle und Service aus einem Haus; die Bauteile im Detail stehen auf den sechs Technikseiten.
- Videoturm Technik
- Kameraturm Technik
- Videoturm Komponenten
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- Videoturm Teleskopmast
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- KI-Videoanalyse am Turm
- Videoturm Akku Solar
- Videoturm LTE
- Videoturm IP66
- Videoturm Aufbau Technik
- Videoturm Datenblatt
Was Kunden zur Technik fragen.
Welche Kameras sind am Videoturm verbaut?
Vier: Fixkameras für die Rundumsicht und eine schwenkbare PTZ-Kamera mit Zoom zum Nachführen, bei Tag in 4K, bei Nacht mit Infrarot. Für unbeleuchtete Flächen kommt eine Wärmebildkamera dazu. Hersteller und Modelle nennen wir im Angebot.
Wo läuft die KI — im Turm oder in der Cloud?
Im Turm. Der Rechner im Schrank wertet die Bilder aus und meldet nur Ereignisse an die Leitstelle. Das ist schneller, braucht weniger Datenvolumen und hält die Rohbilder dort, wo sie nach 72 Stunden überschrieben werden.
Was passiert, wenn das Mobilfunknetz ausfällt?
Der Turm arbeitet weiter: Er zeichnet auf, wertet aus und meldet nach, sobald das Netz zurück ist. Vor dem Aufbau messen wir die Abdeckung; bei schwachem Netz setzen wir eine Richtantenne ein.
Wie lange läuft der Turm ohne Sonne?
Mehrere Tage im gedrosselten Betrieb; der genaue Wert hängt von Paket und Jahreszeit ab. Die Leitstelle sieht den Ladezustand live, der Service kommt, bevor es knapp wird. Details auf der Seite zur Energie.
Wie hoch ist der Mast, und warum?
Bis sechs Meter in drei Stufen. Die Höhe entscheidet, ob die Kamera über Container, Bauzäune und Materialstapel hinwegsieht — und wie groß die Fläche ist, die ein Turm abdeckt.
Kann ich den Turm mit eigener Technik kombinieren?
Ja. Innenkameras mit eigener Energieversorgung, Schrankenansteuerung und die Anbindung an Ihre Leitstelle oder Ihren Werkschutz sind möglich; die Kette bleibt dieselbe: Erkennung, Bewertung, Reaktion, Protokoll.
Welche Ausstattung braucht Ihr Gelände?
Fläche, Licht, Strom, Zufahrten — vier Angaben, und wir sagen Ihnen, welche Kameras, welche Analyse und welche Energie passen. Mit Festpreis, innerhalb eines Werktags.
