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Einsatzgebiet · Solar- und Windparks

Solarpark und Windpark überwachen: Kupfer bleibt, wo es liegt

Ein Solarpark hat Strom, aber keine Steckdose. Einen Zaun, aber niemanden, der ihn nachts abläuft. Und Kupfer im Wert eines Einfamilienhauses in offenen Kabelgräben. Der Videoturm mit Wärmebild sieht die ganze Fläche, die KI erkennt Personen an der Trasse, die Leitstelle spricht an, bevor die erste Kabelschere ansetzt.

Warum Solarparks Ziel sind

Fünfzig Kilometer Kabel in zwei Nächten.

Der Kupferpreis macht aus jedem Kabelgraben ein Lager mit offener Tür. Die Täter kommen mit Transporter, Seilwinde und Zeit. Solarparks liegen abseits, sind nachts unbeleuchtet und werden selten kontrolliert. Wer einmal Erfolg hatte, kommt wieder: Serien wie in der Eifel mit über 25 Kilometern Kabel aus mehreren Anlagen zeigen dasselbe Muster über Monate.

Der Schaden ist doppelt. Zum Material kommt der Ertragsausfall, bis Ersatzkabel geliefert, verlegt und abgenommen sind, bei Strangkabeln oft Wochen. Und die Versicherung fragt beim zweiten Mal, was seit dem ersten Mal getan wurde.

50 kmKupferkabel in einem Wochenende aus einem Solarpark im Havelland entwendet, Schaden rund 200.000 Euro.Quelle: Bauernzeitung, 23.12.2025
80 kmKupferkabel in einer Nacht aus einer Photovoltaikanlage im Landkreis Ansbach, Schaden weit über 70.000 Euro.Quelle: Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt, 11/2025
WochenStillstand vom Diebstahl bis zur Wiederinbetriebnahme: Der Ertrag fehlt, während das Kabel nachbestellt wird.
Wo es passiert

Fünf Stellen im Park, die der Turm im Blick hat.

Kabeltrasse · StrangkabelTrafo · WechselrichterZufahrt · KennzeichenTurm 1 · WärmebildTurm 3 · WärmebildTurm 2 · Wärmebild02:41 · Person an TrasseModulreihen · nachts unbeleuchtet
  • Kabeltrassen und Gräben: DC-Strangkabel und AC-Trassen zum Wechselrichter: offen zugänglich, am Rand des Parks, mit dem Transporter erreichbar.
  • Wechselrichter- und Trafostationen: Kupferschienen und Elektronik in Containern; ein Einbruch dort legt den halben Park still.
  • Modulreihen am Zaun: Module lassen sich in Minuten abschrauben, die äußeren Reihen zuerst.
  • Zufahrt und Tor: Jeder Diebstahl braucht ein Fahrzeug. Die Zufahrt ist die Stelle, an der Kennzeichen und Ansprache am meisten bewirken.
  • Die Baustelle vor der Inbetriebnahme: Palettenweise Module, Kabeltrommeln, Wechselrichter im Freilager, viele Firmen auf dem Gelände: die teuerste Phase.
Wärmebild auf weiter Fläche

Kein Licht, kein Problem.

Ein Solarpark ist nachts stockdunkel: keine Straßenlaterne, kein Nachbar, kein Scheinwerfer. Deshalb trägt der Turm für Solar- und Windparks eine Wärmebildkamera: Sie sieht Körperwärme, nicht Licht, und erkennt Personen weit über die Reichweite von Infrarot hinaus, auch bei Nebel und Regen. Die KI am Turm läuft auf dem Wärmebild genauso wie auf dem Tagbild und unterscheidet Menschen von Rehen, Hasen und Schafen, die auf vielen Flächen mähen.

  • Personen bei völliger Dunkelheit: und in Nebel, Regen, Schneetreiben.
  • Keine Blendung: durch spiegelnde Module bei tiefstehender Sonne oder Scheinwerfer an der Zufahrt.
  • Weite Sichtachsen: entlang der Zaunlinie und über die Modulreihen hinweg.
  • Tiere bleiben Tiere: Schafe, Rehe, Füchse lösen keinen Alarm aus. Die KI kennt die Formen.
Die Wärmebildkamera im Detail
Modulreihen eines Solarparks im flachen Abendlicht, nachts unbeleuchtet und deshalb mit Wärmebild überwacht
Nachts ohne Licht: Die Wärmebildkamera sieht Körperwärme, nicht Module.Foto: Philipp, Pexels
Bauphase und Betrieb

Zwei Phasen, zwei Alarmpläne.

Phase 1

Bauphase

Freilager mit Modulpaletten und Kabeltrommeln, Wechselrichter im Container, täglich wechselnde Firmen auf dem Gelände. Der Turm steht an Lager und Zufahrt; Freigaben für Bauzeiten, scharf ab Feierabend. Kennzeichenerfassung belegt, wer wann kam.

Phase 2

Betrieb

Kaum noch Besuch: Wartung, Mahd, Netzbetreiber. Jede Person außerhalb der Freigaben ist ein Alarm. Türme entlang der Zaunlinie mit Blick auf Trassen und Stationen; Wärmebild, Ansprache, Streife nach Alarmplan.

Windparks

Kranstellflächen, Kabeltrassen, Turmfüße.

Im Windpark liegt das Kupfer zwischen den Anlagen und im Umspannwerk. Während des Baus kommen die Kranstellflächen dazu, mit Werten in Millionenhöhe: Gondelteile, Rotorblätter, Transformatoren, Werkzeug. Der Videoturm steht an Zufahrt und Kranstellfläche, später an der Trasse zum Umspannwerk. Solar-autark, auch dort, wo bis zur Inbetriebnahme kein Strom liegt.

  • Bauphase: Kranstellfläche, Lagerplatz, Zufahrt, mit Kennzeichenerfassung für die Logistik.
  • Kabeltrassen: vom Turmfuß zum Umspannwerk, kilometerlang und unbeleuchtet.
  • Umspannwerk: Kupfer und Elektronik hinter einem Zaun, der nachts niemanden abhält.
Zwei Windkraftanlagen vor Abendhimmel in Deutschland. Kabeltrassen und Kranstellflächen liegen nachts unbewacht
Zwischen den Anlagen liegt das Kupfer: Trassen zum Umspannwerk, kilometerlang.Foto: Yura Radochin, Pexels
Strom im Park, aber nicht am Turm

Der Turm bringt seinen Strom mit.

Ein Solarpark erzeugt Megawatt, nur eben nicht als 230 Volt an der Stelle, wo der Turm stehen soll. Deshalb läuft der Videoturm dort solar-autark mit beheiztem Akku und Lastmanagement, das ganze Jahr, auch im Dezember. Steht doch ein Anschluss an der Trafostation zur Verfügung, nimmt er ihn und behält den Akku als Rückfall.

Der Solar-Videoturm
Angebot

Türme am Luftbild geplant, Festpreis je Monat.

Zaunlänge, Trassen, Stationen und Zufahrt: Daraus ergeben sich Anzahl und Positionen. Wärmebild, Leitstelle, Aufbau und Rückbau sind im Preis. Für die Bauphase, den Betrieb oder beides.

Solarpark konfigurieren
Ratgeber

Solarpark-Überwachung: Wie Sie Kabeldiebstahl in PV-Freiflächenanlagen und Windparks verhindern

Solarpark-Überwachung ist in den letzten Jahren vom Sonderfall zur Pflicht geworden: Der Kupferpreis hat Kabeltrassen zu Beute gemacht, und die Anlagen liegen abseits, unbeleuchtet und unbewacht.

Wie Kabeldiebstahl im Solarpark abläuft

Die Täter kommen nachts mit Transporter, Seilwinde und Zeit. Sie schneiden den Zaun auf, öffnen die Kabelgräben am Rand des Parks und ziehen die Strangkabel kilometerweise heraus. Dokumentiert sind 50 Kilometer an einem Wochenende. Wechselrichter- und Trafostationen werden aufgebrochen, Module an den äußeren Reihen abgeschraubt. Wer einmal Erfolg hatte, kommt wieder; Serien über Monate sind die Regel, nicht die Ausnahme. Der Schaden ist doppelt: Material plus Ertragsausfall über Wochen, bis Ersatzkabel geliefert, verlegt und abgenommen sind.

Warum der Zaun allein nicht reicht

Ein Zaun hält auf, wer keine Zange hat. Für die Solarpark-Sicherheit bleibt er trotzdem wichtig: als sichtbare Grenze und als Rechtsgrundlage für „unbefugtes Betreten“. Was fehlt, ist die Reaktion: jemand, der sieht, dass die Linie überschritten wird, und der etwas tut. Videoüberwachung mit Leitstelle macht aus dem Zaun eine Regel: Wer ihn überquert, wird erkannt, angesprochen und nach Alarmplan verfolgt.

Videoüberwachung für PV-Freiflächen: Wärmebild und Zaunlinie

Ein Solarpark ist nachts stockdunkel. Deshalb trägt der Videoturm für Solar- und Windparks eine Wärmebildkamera, die Körperwärme statt Licht sieht. Sie arbeitet bei völliger Dunkelheit, Nebel und Regen, weit über die Reichweite von Infrarot hinaus. Die Türme stehen entlang der Zaunlinie mit überlappenden Sichtbereichen und mit Blick auf Trassen und Stationen; die KI unterscheidet Menschen von Schafen, Rehen und Füchsen, die auf vielen Flächen unterwegs sind. Der Turm läuft solar-autark. Strom liegt im Park zwar an, aber selten als 230 Volt dort, wo der Turm stehen soll.

Bauphase und Betrieb: zwei Alarmpläne

In der Bauphase liegt das Teuerste im Freilager: Modulpaletten, Kabeltrommeln, Wechselrichter, und täglich wechseln die Firmen auf dem Gelände. Der Turm steht an Lager und Zufahrt, mit Freigaben für die Bauzeiten und Kennzeichenerfassung für die Logistik; scharf ab Feierabend. Im Betrieb kommt kaum noch jemand außer Wartung, Mahd und Netzbetreiber. Jede Person außerhalb der Freigaben ist ein Alarm. Türme entlang des Zauns, Wärmebild, Ansprache, Streife nach Plan.

Windpark-Überwachung: Kranstellflächen und Trassen

Im Windpark liegt das Kupfer zwischen den Anlagen und im Umspannwerk. Während des Baus liegt auf Kranstellflächen Material im Wert von Millionen: Gondelteile, Rotorblätter, Transformatoren, Werkzeug. Der Videoturm steht in der Bauphase an Zufahrt und Kranstellfläche, später an der Trasse zum Umspannwerk. Solar-autark, auch dort, wo bis zur Inbetriebnahme kein Strom liegt.

Was die Versicherung sehen will

Nach dem ersten Diebstahl fragt der Versicherer, was seither getan wurde. Eine dokumentierte Videoüberwachung mit Leitstelle, Alarmplan und Protokollen ist die Antwort, die Prämie und Deckung erhält. Das Alarmprotokoll mit Zeitstempeln und Videosequenz, das Datenschutz-Paket mit Hinweisschildern und die Kennzeichenerfassung an der Zufahrt sind dabei die Unterlagen, die zählen.

Von der Zaunlänge zum Angebot

Für die Planung der Solarpark-Überwachung brauchen wir Lageplan oder Adresse: Zaunlänge, Trassenführung, Stationen, Zufahrt. Am Luftbild ergeben sich Turmanzahl und Positionen, daraus der Festpreis je Monat mit Wärmebild, Leitstelle, Aufbau und Rückbau. Für die Bauphase, den Betrieb oder beides, innerhalb eines Werktags.

Kurz gefasst

Zur Überwachung von Solar- und Windparks setzt bic-tec Videotürme mit Wärmebildkamera ein, die Kabeltrassen, Stationen, Zaunlinie und Zufahrt gegen Kupferdiebstahl sichern. Das Wärmebild zeigt Personen auch in völliger Dunkelheit und bei Nebel; die KI unterscheidet sie von Schafen und Rehen. Bei einem Alarm spricht die Leitstelle über den Lautsprecher an und eskaliert nach Alarmplan bis zur Polizei. Der Turm läuft solar-autark mit beheiztem Akku und braucht keinen Strom aus dem Park. Der Festpreis je Monat und Turm enthält Wärmebild, Leitstelle, Aufbau und Rückbau.

Veröffentlicht: · Aktualisiert: · Verantwortlich: Geschäftsführung der bic-tec UG (haftungsbeschränkt), Leipzig

Häufige Fragen

Was Betreiber von Solar- und Windparks fragen.

Warum werden Solarparks so oft bestohlen?

Weil dort viel Kupfer offen zugänglich liegt, die Flächen abseits und nachts unbeleuchtet sind und selten jemand kontrolliert. Der hohe Kupferpreis macht den Aufwand lohnend; Serien wie in der Eifel mit über 25 Kilometern Kabel aus mehreren Anlagen (agrarheute, 2025) zeigen, dass Täter wiederkommen, wo es beim ersten Mal geklappt hat.

Reicht der Zaun nicht?

Nein. Ein Zaun hält auf, wer nicht will, und nachts läuft ihn niemand ab. Wer mit Transporter und Seilwinde kommt, schneidet ihn in einer Minute auf. Der Zaun bleibt wichtig: als Grenze, hinter der jede Person ein Alarm ist. Der Turm macht daraus eine Reaktion: Ansprache, Streife, Polizei.

Wie viele Türme braucht ein Solarpark?

Das hängt von Zaunlänge, Trassenführung und Sichtachsen ab. Bei freier Sicht deckt ein Turm rund 5.000 bis 10.000 Quadratmeter; entlang einer Zaunlinie zählt die Länge, weil sich die Sichtbereiche überlappen sollen. Wir planen am Luftbild und nennen Anzahl und Positionen im Angebot.

Sieht die Kamera nachts ohne Licht?

Ja. Für Solar- und Windparks setzen wir Wärmebildkameras ein, die Körperwärme statt Licht erfassen, auch bei völliger Dunkelheit, Nebel und Regen. Die Kameras erkennen Personen weit über die Reichweite von Infrarot hinaus, und spiegelnde Module oder Scheinwerfer an der Zufahrt blenden sie nicht. Die KI am Turm erkennt Personen auf dem Wärmebild genauso zuverlässig wie am Tag.

Was ist mit Schafen, Rehen und Mähfirmen?

Tiere lösen keinen Alarm aus: Die KI unterscheidet Menschen von Schafen, Rehen, Hasen und Füchsen, auch auf dem Wärmebild. Das zählt, weil auf vielen Flächen Schafe mähen. Mahd, Wartung und Netzbetreiber tragen wir mit Zeiten in den Alarmplan ein; außerhalb dieser Freigaben ist jede Person ein Alarm.

Braucht der Turm Strom aus dem Park?

Nein. Der Turm läuft solar-autark mit beheiztem Akku und Lastmanagement, das ganze Jahr, auch im Dezember. Ein Solarpark erzeugt zwar Megawatt, aber nicht als 230 Volt an der Stelle, wo der Turm stehen soll. Liegt an der Trafostation ein 230-Volt-Anschluss, kann er ihn nutzen und behält den Akku als Rückfall.

Was passiert bei einem Alarm im Solarpark?

Die KI meldet eine Person an Trasse, Station oder Zaun. Die Leitstelle öffnet das Livebild, spricht die Person über den Lautsprecher an und eskaliert nach Alarmplan: Ihre Bereitschaft, ein Wachdienst-Partner, die Polizei. Alles mit Zeitstempel und Video im Protokoll, auch für die Versicherung.

Was kostet die Überwachung eines Solarparks?

Ein Festpreis je Monat und Turm, mit Wärmebild, Leitstelle, Aufbau und Rückbau. Die Anzahl der Türme ergibt sich aus dem Luftbild: Zaunlänge, Trassenführung und Sichtachsen bestimmen sie. Dafür reichen Lageplan oder Adresse des Parks. Das Angebot kommt innerhalb eines Werktags, für die Bauphase, den Betrieb oder beides.

Wie lang ist Ihre Zaunlinie?

Schicken Sie uns den Lageplan oder die Adresse des Parks. Wir planen die Türme am Luftbild und nennen den Festpreis innerhalb eines Werktags.