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Einsatzgebiet · Lager und Logistik

Lagerplatz überwachen: die Nacht, in der nichts vom Hof rollt

Ein Logistikhof lebt vom Tor: Tagsüber rollen Dutzende Lkw ein und aus, nachts stehen beladene Auflieger, Wechselbrücken und Container auf einer Fläche, die niemand abläuft. Der Videoturm überwacht Zufahrt, Stellplätze und Zaunlinie, liest Kennzeichen und meldet an die Leitstelle, ohne Nachtwache, ohne Netzanschluss, ohne Bauarbeiten.

Warum Logistikflächen ein Ziel sind

Ladung, die auf Rädern steht, ist Ladung, die wegfahren kann.

Ein beladener Auflieger auf dem Hof ist ein Lager ohne Wände. Täter schlitzen Planen auf, um die Ladung zu prüfen, hängen ganze Auflieger an eine eigene Zugmaschine oder zapfen Diesel aus den Tanks. Räder, Wechselbrücken und Container kommen dazu. Die Flächen sind groß, nachts leer und liegen an Autobahnzubringern: schnell erreicht, schnell verlassen.

Der Schaden endet nicht beim Warenwert: Vertragsstrafen, Lieferausfall, Reklamationen des Empfängers und die Frage des Transportversicherers, was auf dem Hof zur Sicherung getan wurde. Wer dokumentieren kann, wer wann am Tor war, ist in jeder dieser Fragen im Vorteil.

1,3 Mrd. €Warenwert, der jährlich in Deutschland aus Lkw gestohlen wird, dazu rund 900 Mio. € Folgeschäden.Quelle: GDV, 02/2018
≈ 26.000gestohlene Lkw-Ladungen pro Jahr, statistisch alle 20 Minuten eine.Quelle: GDV, 02/2018
nachtsDie meisten Diebstähle passieren zwischen Feierabend und Schichtbeginn. Dann ist der Hof voll und leer zugleich.
Wo es passiert

Fünf Stellen auf dem Hof, die der Turm im Blick hat.

Ein Logistikhof ist groß, aber übersichtlich: Das Tor, die Rampen, die Stellplätze und die Zaunlinie sind die Orte, an denen etwas passiert. Ein Turm am Tor und einer an der Zaunlinie decken die meisten Höfe ab.

Halle · LaderampenStellplätzeWechselbrückenL · KR 220 · SpediteurTurm 1 · Tor · KennzeichenTurm 2 · Zaunlinie02:31 · Person · StellplätzeZufahrt · weiße Liste tagsüber frei · nachts Alarm
  • Zufahrt und Tor: Jeder Diebstahl braucht ein Fahrzeug. Kennzeichenerfassung am Tor belegt, wer wann kam und ging: Spediteure auf der weißen Liste, alle anderen im Protokoll.
  • Auflieger und Wechselbrücken: Beladen abgestellt für die Frühzustellung. Eine Person zwischen den Reihen um zwei Uhr ist ein Alarm, kein Zufall.
  • Laderampen: Offene Tore, Ladegut auf der Rampe, Hubwagen. Das ist die Zone, in der auch die eigene Nachtschicht Freigaben braucht.
  • Zaunlinie hinter der Halle: Dort, wo kein Licht brennt und keine Kamera an der Halle hinsieht. Die Linie am Zaun ist immer scharf.
  • Fahrerparkplatz und Tanks: Dieseldiebstahl aus abgestellten Zugmaschinen. Die Kamera am Turm sieht, wer sich an den Tanks zu schaffen macht.
Wie der Turm den Hof bewacht

Kennzeichen am Tor, Zonen auf dem Hof, ein Mensch in der Leitstelle.

Zufahrtskontrolle

Weiße Liste für Spediteure und eigene Fahrzeuge, Freigabezeiten, Protokoll jeder Fahrt. Unbekannte Kennzeichen nachts: Alarm.

Zonen auf dem Hof

Stellplätze, Rampen, Tanks und Zaunlinie mit eigenen Regeln: Die Nachtschicht an der Rampe ist freigegeben, die Person zwischen den Aufliegern nicht.

Wärmebild

Hinter der Halle brennt kein Licht. Die Wärmebildkamera sieht Personen bei völliger Dunkelheit und Nebel.

Leitstelle und Ansprache

Jeder Alarm wird von einem Menschen geprüft, die Person über den Lautsprecher angesprochen, nach Alarmplan eskaliert. Protokoll am Morgen.

So läuft es

Vom Luftbild zum ersten Protokoll.

  1. Hof am Luftbild lesen

    Tor, Rampen, Stellplätze, Zaunlinie, Licht: Daraus ergeben sich Turmanzahl und Positionen.

  2. Listen und Zonen

    Spediteure und eigene Fahrzeuge auf die weiße Liste, Freigabezeiten für Schichten, Zonen mit Regeln.

  3. Aufbau in unter einer Stunde

    Turm am Tor, Turm an der Zaunlinie, Kameras auf Rampen und Stellplätze, ohne Fundament, solar oder am Netz.

  4. Betrieb mit Protokoll

    Jede Fahrt, jeder Alarm, jede Ansprache dokumentiert; Listen pflegen Sie im Kundenportal.

Nachtwache oder Turm

Was ein Videoturm auf dem Logistikhof spart.

Eine Nachtwache sieht das Tor oder die Rampe, nicht beides, und schon gar nicht die Zaunlinie hinter der Halle. Der Videoturm mit Leitstelle sieht alles gleichzeitig, liest jedes Kennzeichen, schläft nicht ein und kostet einen Bruchteil. Und er liefert, was der Transportversicherer nach einem Vorfall zuerst fragt: Wer war wann auf dem Hof?

  • Fahrtenbuch des Hofs: Jede Ein- und Ausfahrt mit Kennzeichen, Zeit und Bild, für Versicherung, Empfänger und Disposition.
  • Weniger Fehlalarme: Bekannte Fahrzeuge lösen nichts aus; die Leitstelle sieht nur, was zählt.
  • Versetzbar: Wächst der Hof oder wechselt die Fläche, wandert der Turm mit.
Zufahrtskontrolle im Detail
Auflieger an den Laderampen eines Logistikhofs, nachts die wertvollste Zone auf dem Gelände
Auflieger an der Rampe: beladen abgestellt für die Frühzustellung. Das ist die Zone, die nachts zählt.Foto: Tom Jackson, Pexels
Ratgeber

Lagerplatz überwachen: Videoüberwachung für Lager, Logistikhöfe und Betriebshöfe

Lager und Logistikflächen sind das Einsatzgebiet, in dem mobile Videoüberwachung am schnellsten Geld spart, weil dort jede Nacht Ladung im Wert von Lkw-Zügen unbewacht steht und weil jede Fahrt über ein Tor läuft, das sich kontrollieren lässt.

Ladungsdiebstahl: das Risiko in Zahlen

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft beziffert den Warenwert, der jährlich in Deutschland aus Lkw gestohlen wird, auf rund 1,3 Milliarden Euro; dazu kommen etwa 900 Millionen Euro Folgeschäden durch Vertragsstrafen, Lieferausfall und Produktionsstillstand. Nach Schätzung der Wirtschaftsverbände werden jährlich rund 26.000 Ladungen gestohlen, statistisch alle 20 Minuten eine. Ein Teil davon verschwindet von Autobahnparkplätzen, ein erheblicher Teil von Betriebshöfen, auf denen beladene Auflieger über Nacht stehen.

Lagerüberwachung beginnt am Tor

Wer einen Lagerplatz überwachen will, fängt nicht bei den Regalen an, sondern an der Zufahrt. Jeder Diebstahl braucht ein Fahrzeug, jedes Fahrzeug hat ein Kennzeichen. Die Kennzeichenerfassung am Videoturm liest es bei Tag und Nacht, gleicht es mit der weißen Liste der Spediteure und eigenen Fahrzeuge ab und hält jede Fahrt mit Zeit und Bild fest. Tagsüber ist das ein Fahrtenbuch für die Disposition; nachts ist jede unbekannte Einfahrt ein Alarm. Eine Schranke braucht es dafür nicht: Wer weiß, dass er dokumentiert wird, fährt nicht hinein.

Zonen auf dem Hof: Stellplätze, Rampen, Zaunlinie

Ein Logistikhof ist groß, aber übersichtlich. Die Stellplätze mit beladenen Aufliegern und Wechselbrücken sind nachts die wertvollste Zone; eine Person zwischen den Reihen um zwei Uhr ist kein Zufall. Die Laderampen brauchen Freigaben für die eigene Nachtschicht, damit die Leitstelle Schicht von Eindringling unterscheiden kann. Die Zaunlinie hinter der Halle, ohne Licht und ohne Kamera an der Fassade, bekommt eine virtuelle Linie, die immer scharf ist, und einen Turm mit Wärmebild. Jede Zone hat ihre Regel; zusammen ergeben sie den Alarmplan.

Betriebshof-Überwachung ohne Bauarbeiten

Fest installierte Kameras an der Halle sehen die Rampe, nicht den Hof. Wer den ganzen Betriebshof überwachen will, müsste Masten setzen, Kabel legen und Strom verteilen, und das auf einer Fläche, die Lkw befahren. Der mobile Videoturm braucht einen Quadratmeter am Tor und einen an der Zaunlinie, versorgt sich solar oder am Netz und steht in unter einer Stunde. Wächst der Hof, wird eine Fläche angemietet oder ein Standort geschlossen, wandert der Turm mit.

Nachtwache, Werkschutz oder Videoturm

Eine Nachtwache sieht das Tor oder die Rampe, nicht beides, und die Zaunlinie hinter der Halle gar nicht. Werkschutz rund um die Uhr ist auf großen Standorten üblich, für den mittleren Logistikhof aber selten bezahlbar. Der Videoturm mit Leitstelle sieht alles gleichzeitig, liest jedes Kennzeichen, spricht Eindringlinge an, eskaliert nach Plan und dokumentiert, zu einem Bruchteil der Kosten einer Person, die nachts allein über den Hof geht.

Was der Transportversicherer sehen will

Nach einem Ladungsdiebstahl fragt der Versicherer, was zur Sicherung des Hofs getan wurde: Zaun, Beleuchtung, Zugangskontrolle, Videoüberwachung. Ein Videoturm mit dokumentierter Zufahrtskontrolle, Leitstelle und Alarmprotokoll ist die Antwort, die Deckung und Prämie erhält. Im Vorfall liefert er das Video mit Zeitstempel und Kennzeichen, das die Ermittlung braucht. Für die Planung genügen Adresse oder Lageplan: Wir lesen den Hof am Luftbild und nennen den Festpreis innerhalb eines Werktags.

Kurz gefasst

Einen Lagerplatz oder Logistikhof überwacht bic-tec mit mobilen Videotürmen am Tor und an der Zaunlinie, ohne Nachtwache, ohne Netzanschluss und ohne Bauarbeiten. Meist reichen zwei Türme: einer liest am Tor jedes Kennzeichen, einer sieht mit Wärmebild die Zaunlinie hinter der Halle. Spediteure stehen auf der weißen Liste, die eigene Nachtschicht hat Freigaben, und jeden Alarm prüft ein Mensch in der Leitstelle. Das Fahrtenprotokoll zeigt dem Transportversicherer, wer wann auf dem Hof war; das Festpreisangebot kommt innerhalb eines Werktags.

Veröffentlicht: · Aktualisiert: · Verantwortlich: Geschäftsführung der bic-tec UG (haftungsbeschränkt), Leipzig

Häufige Fragen

Was Logistiker vor dem ersten Turm fragen.

Wie viele Türme braucht ein Logistikhof?

Die meisten Höfe kommen mit zwei aus: einer am Tor mit Kennzeichenerfassung, einer an der Zaunlinie hinter der Halle. Die Zahl ergibt sich aus Tor, Rampen, Stellplätzen, Zaunlinie und Licht, die wir am Luftbild lesen. Bei sehr großen Flächen oder mehreren Zufahrten planen wir mehr Türme ein; die Sichtbereiche überlappen sich.

Löst die eigene Nachtschicht Alarm aus?

Nicht, wenn sie im Alarmplan steht. Freigaben mit Zeiten und Zonen sorgen dafür, dass die Schicht an der Rampe kein Alarm ist. Die Person zwischen den Aufliegern um zwei Uhr ist dagegen einer. So kann die Leitstelle Schicht von Eindringling unterscheiden. Die Freigabezeiten für die Schichten legen wir zusammen mit der weißen Liste fest, bevor der Turm steht.

Brauchen wir eine Schranke am Tor?

Nein. Die Kennzeichenerfassung liest jedes Kennzeichen bei Tag und Nacht und gleicht es mit der weißen Liste ab. Tagsüber entsteht so ein Fahrtenbuch für die Disposition, nachts ist jede unbekannte Einfahrt ein Alarm. Wer weiß, dass er mit Zeit und Bild gespeichert wird, fährt nicht hinein. Wo eine Schranke gewünscht ist, kann der Turm sie ansteuern.

Sieht der Turm auch hinter der Halle?

Ja, dafür steht der zweite Turm an der Zaunlinie hinter der Halle. Er hat eine Wärmebildkamera, weil dort meist kein Licht brennt und keine Kamera an der Halle hinsieht. Sie erkennt Personen bei völliger Dunkelheit und Nebel. Die virtuelle Linie am Zaun ist immer scharf; jeden Alarm prüft ein Mensch in der Leitstelle.

Was bekommt der Versicherer?

Der Versicherer bekommt das Alarmprotokoll mit Zeitstempeln und Videosequenz, das Fahrtenprotokoll des Tors und das Datenschutz-Paket mit Hinweisschildern. Damit ist die Sicherung des Hofs belegt, vor und nach einem Vorfall. Das Fahrtenprotokoll beantwortet, was der Transportversicherer nach einem Vorfall zuerst fragt: Wer war wann auf dem Hof?

Was kostet Videoüberwachung für einen Logistikhof?

Sie zahlen einen Festpreis je Monat und Turm, mit Aufbau, Energie, Leitstelle, Kennzeichenerfassung nach Bedarf und Rückbau. Anzahl und Positionen der Türme ergeben sich aus dem Luftbild; dafür genügen Adresse oder Lageplan. Das Angebot kommt innerhalb eines Werktags. Verglichen mit einer Nachtwache kostet der Videoturm mit Leitstelle einen Bruchteil.

Wie viele Zufahrten hat Ihr Hof?

Adresse oder Lageplan genügen. Wir planen Türme, Zonen und Listen am Luftbild und nennen den Festpreis innerhalb eines Werktags.