Wer nachts hinsieht, wenn der Turm meldet
Die KI am Videoturm erkennt Personen und Fahrzeuge. Ob daraus ein Alarm wird, entscheidet ein Mensch: In unserer Leitstelle sieht rund um die Uhr jemand das Livebild, spricht Eindringlinge über den Lautsprecher am Turm an und eskaliert nach Ihrem Alarmplan — bis zur Polizei.
Alle Türme melden an einen Ort. Dort sitzt jemand, der hinsieht.
Jeder Videoturm — auf der Baustelle, im Solarpark, am Logistikhof — sendet seine Ereignisse per LTE an dieselbe Leitstelle. Die KI am Turm hat vorher aussortiert, was kein Alarm ist: Reh, Regen, Scheinwerfer, Plane im Wind. Was ankommt, ist eine Person oder ein Fahrzeug in einer Zone, in der um diese Zeit niemand sein sollte. Der Mitarbeiter öffnet das Livebild, schwenkt die Kamera nach und entscheidet innerhalb von Sekunden. Die Leitstelle gehört zu bic-tec: Der Alarm geht an unsere eigenen Mitarbeiter, nicht an einen Dienstleister — wer den Standort betreut, kennt ihn auch.
Von der Erkennung bis zum Protokoll: knapp drei Minuten.
So liest sich ein typischer Alarm auf einer Baustelle mit Videoturm und Leitstelle. Jede Zeile hat einen Zeitstempel, jede Entscheidung einen Namen — das ist die Dokumentation, die Versicherung und Polizei später verwenden.
Beispiel einer Baustelle mit Paket Premium. Zeiten und Zonen sind typisch, nicht aus einem einzelnen Vorfall.
- Turm 2 meldet
Zone „Materiallager“: KI erkennt eine Person. Außerhalb der Freigabezeiten, keine gemeldete Nachtschicht.
- Alarm in der Leitstelle
Der Mitarbeiter öffnet das Livebild, die Kamera schwenkt auf die Zone, Wärmebild dazu.
- Bewertung
Eine Person mit Werkzeugtasche am Container. Keine Freigabe für diese Zone. Alarm bestätigt.
- Ansprache über den Lautsprecher
„Sie befinden sich auf einem videoüberwachten Gelände. Verlassen Sie es sofort. Die Polizei wird verständigt.“
- Person verlässt das Gelände
Über die Zufahrt Nord. Die Kamera folgt bis zum Zaun und speichert die Sequenz im Ereignisarchiv.
- Anruf nach Alarmplan
Bereitschaft des Kunden informiert: Vorfall beendet, keine Anfahrt nötig, kein Schaden erkennbar.
- Nachkontrolle
Alle Zonen abgefahren, keine weitere Bewegung. Turm bleibt scharf.
- Protokoll
Alarmprotokoll mit Zeitstempeln und Videosequenz per E-Mail an die Bauleitung, abrufbar im Kundenportal.
Vier Handgriffe, die aus einer Kamera eine Wache machen.
Bewerten
Jeden Alarm sieht ein Mensch im Livebild — mit Zoom, Schwenk und Wärmebild, wenn der Turm eines hat. Nicht jede Person ist ein Einbrecher; nicht jeder Lieferwagen ist angemeldet.
Ansprechen
Live über den Lautsprecher am Turm, mit Beschreibung der Person und des Ortes. Wer merkt, dass jemand zusieht, geht in den allermeisten Fällen sofort.
Eskalieren
Nach Ihrem Alarmplan: Ihre Kontaktperson, ein Wachdienst-Partner vor Ort, die Polizei — in der Reihenfolge, die Sie festgelegt haben. Bei Gefahr im Verzug sofort die Polizei.
Dokumentieren
Zeitstempel, Videosequenz, jede Entscheidung. Das Protokoll liegt am nächsten Werktag in Ihrem Postfach und im Kundenportal.
Was die Leitstelle über Ihr Gelände weiß, bevor der erste Alarm kommt.
Vor dem Aufbau gehen wir mit Ihnen das Gelände durch — vor Ort oder am Luftbild. Daraus entsteht der Alarmplan: das Regelwerk, nach dem die Leitstelle nachts handelt, ohne Sie zu wecken, wenn es nicht nötig ist.
- Scharfzeiten — werktags 18 bis 6 Uhr, Wochenende durchgehend, Feiertage — oder so, wie Ihr Betrieb läuft.
- Zonen — Zufahrt, Materiallager, Container, Kranfläche — jede mit eigener Regel und eigener Empfindlichkeit.
- Freigaben — Nachtschicht, Lieferanten, Winterdienst: wer wann aufs Gelände darf, ohne dass es zum Alarm wird.
- Kontaktkette — wen die Leitstelle in welcher Reihenfolge anruft — mit Ersatz, falls niemand abnimmt.
- Polizei und Wachdienst — wann die Leitstelle die Polizei ruft und welcher Partner vor Ort anfährt.
- Ansprachetext — was über den Lautsprecher gesagt wird — unser Standard oder Ihr Wortlaut.

Die KI sortiert am Turm. Die Leitstelle sieht nur, was zählt.
Eine Leitstelle ist so gut wie die Vorarbeit der Technik. Deshalb läuft die Videoanalyse im Turm selbst: Sie unterscheidet Menschen und Fahrzeuge von Tieren, Regen, Scheinwerfern und wehenden Planen und kennt die Zonen und Zeiten Ihres Alarmplans. Was die Leitstelle erreicht, ist bereits vorgeprüft — der Mitarbeiter bewertet Lagen, statt Fehlalarme wegzuklicken. Meldet ein Gelände trotzdem zu oft, passen wir das Modell an, statt die Empfindlichkeit blind zu senken.
Wie die KI am Turm entscheidetInklusive ab Premium. Als Zusatz für jedes andere.
In den Mietpaketen Premium und Enterprise ist die Leitstelle rund um die Uhr enthalten, mit Täteransprache über den Lautsprecher. Für Essential und Professional lässt sie sich als monatliche Option dazubuchen — dieselbe Leitstelle, derselbe Alarmplan.
Die vier MietpaketeLeitstelle für Videoüberwachung: Warum ein Alarm erst mit einem Menschen dahinter etwas wert ist
Eine Leitstelle für Videoüberwachung ist der Unterschied zwischen einer Kamera, die aufzeichnet, und einer Bewachung, die eingreift. Dieser Ratgeber erklärt, was eine 24/7-Leitstelle tut, wie die Alarmaufschaltung eines Videoturms funktioniert, was ein Alarmplan regelt und woran Sie eine gute Leitstelle erkennen.
Was eine Leitstelle für Videoüberwachung leistet
Eine Leitstelle — auch Notruf- und Serviceleitstelle oder Sicherheitsleitstelle — ist eine ständig besetzte Stelle, an die Videotürme und Kameras ihre Alarme senden. Dort bewertet ein Mensch das Livebild, spricht Eindringlinge über den Lautsprecher am Turm an und alarmiert nach einem vereinbarten Plan Kontaktpersonen, Interventionskräfte oder die Polizei. Rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr — denn die meisten Alarme kommen nachts, am Wochenende und an Feiertagen.
Ohne Leitstelle landet der Alarm eines Videoturms auf Ihrem Handy. Sie entscheiden um drei Uhr nachts, ob Sie hinsehen, ob es ernst ist und wen Sie anrufen. Mit Leitstelle entscheidet das ein Mitarbeiter, der das Gelände kennt, den Alarmplan vor sich hat und nichts anderes tut.
Alarmaufschaltung: So kommt der Alarm vom Turm in die Leitstelle
Die KI am Videoturm erkennt eine Person oder ein Fahrzeug in einer scharfen Zone und schickt die Meldung mit Bildausschnitt per LTE an die Leitstelle. Dort erscheint der Alarm auf dem Bildschirm des Mitarbeiters, der das Livebild öffnet, die Kamera nachführt und die Lage bewertet — Alarmverifikation nennt das die Branche. Weil die KI Tiere, Regen und Scheinwerfer bereits am Turm aussortiert hat, sieht die Leitstelle nur, was zählt, und kann in Sekunden entscheiden.
Der Alarmplan: das Regelwerk der Leitstelle
Bevor der erste Alarm kommt, gehen wir mit Ihnen das Gelände durch — vor Ort oder am Luftbild. Daraus entsteht der Alarmplan: Scharfzeiten je Zone, Freigaben für Nachtschicht, Lieferanten und Winterdienst, die Kontaktkette mit Ersatz, die Frage, wann die Polizei gerufen wird und welcher Wachdienst-Partner anfährt, und der Wortlaut der Ansprache. Die Leitstelle handelt nachts nach diesem Plan — ohne Sie zu wecken, wenn es nicht nötig ist, und mit Ihnen am Telefon, wenn es nötig ist.
Live-Täteransprache und Eskalation
Die erste Reaktion der Leitstelle ist die Ansprache über den Lautsprecher am Turm: mit Ort, Uhrzeit und Beschreibung der Person. Wer merkt, dass jemand zusieht, geht in den allermeisten Fällen sofort. Wer bleibt, hört die nächste Stufe, und die Leitstelle eskaliert nach Alarmplan — Ihre Bereitschaft, Interventionskräfte vor Ort, die Polizei. Bei Gefahr im Verzug ruft sie die Polizei sofort und informiert Sie danach.
Dokumentation: das Alarmprotokoll
Jeder Alarm wird mit Zeitstempeln, Entscheidungen und Videosequenz dokumentiert: Erkennung, Livebild, Bewertung, Ansprache, Eskalation, Nachkontrolle. Das Alarmprotokoll liegt am nächsten Werktag in Ihrem Postfach und im Kundenportal — verwendbar für Versicherung, Anzeige und die Frage der Bauleitung, was gestern Nacht um zwei los war.
Woran Sie eine gute Leitstelle erkennen
Fragen Sie, ob die Leitstelle eigene Mitarbeiter hat oder ein externer Dienstleister ist — wer den Standort betreut, sollte ihn kennen. Fragen Sie, ob sie rund um die Uhr besetzt ist oder nur nachts. Fragen Sie, wie schnell ein Mitarbeiter das Livebild sieht und ob er über den Lautsprecher ansprechen kann. Fragen Sie nach dem Alarmplan und dem Protokoll. Und fragen Sie, wie die KI Fehlalarme vorher aussortiert — eine Leitstelle, die in Fehlalarmen ertrinkt, sieht den echten nicht.
Bei bic-tec ist die Leitstelle Teil des Hauses in Leipzig: Der Alarm geht an unsere Mitarbeiter, nicht an einen Dienstleister. Ab Paket Premium ist sie im Mietpreis enthalten, für Essential und Professional eine monatliche Option.
- Leitstelle Videoüberwachung
- 24/7 Leitstelle
- Notruf- und Serviceleitstelle
- Alarmaufschaltung Videoturm
- Alarmverifikation
- Live-Täteransprache
- Interventionskräfte
- Alarmplan Videoüberwachung
- Alarmprotokoll
- Leitstelle rund um die Uhr
- Videoturm mit Leitstelle
- Sicherheitsleitstelle Leipzig
Was Kunden über die Leitstelle fragen.
Was ist eine Leitstelle bei der Videoüberwachung?
Eine ständig besetzte Stelle, an die Videotürme und Kameras ihre Alarme senden. Dort bewertet ein Mensch das Livebild, spricht Eindringlinge über den Lautsprecher an und alarmiert nach einem vereinbarten Plan Kontaktpersonen, Wachdienst oder Polizei. Ohne Leitstelle ist ein Kameraturm eine Aufzeichnung — mit Leitstelle ist er eine Intervention.
Ist die Leitstelle wirklich rund um die Uhr besetzt?
Ja, 24 Stunden an 365 Tagen. Alarme laufen um drei Uhr nachts genauso auf wie werktags um zehn — und nachts kommen die meisten.
Was passiert, wenn ein Alarm kommt?
Die KI am Turm meldet eine Person oder ein Fahrzeug in einer scharfen Zone. Der Mitarbeiter öffnet das Livebild, bewertet die Lage und spricht die Person über den Lautsprecher an. Bleibt sie, folgt die Eskalation nach Ihrem Alarmplan: Kontaktperson, Wachdienst-Partner, Polizei. Alles wird mit Zeitstempel protokolliert.
Wer entscheidet, ob die Polizei gerufen wird?
Ihr Alarmplan. Die Leitstelle folgt der Kette, die Sie festgelegt haben. Bei Gefahr im Verzug — ein Einbruch im Gange, Feuer, Personen in Gefahr — ruft sie die Polizei sofort und informiert Sie danach.
Wie schnell reagiert die Leitstelle?
Die Meldung erreicht die Leitstelle Sekunden nach der Erkennung am Turm. Der Mitarbeiter öffnet das Livebild und spricht an — in der Regel, bevor die Person ihr Ziel erreicht hat. Feste Reaktionszeiten vereinbaren wir im Servicevertrag des Pakets Enterprise.
Bekomme ich ein Protokoll?
Ja. Jeder Alarm wird mit Zeitstempeln, Entscheidungen und Videosequenz dokumentiert. Das Protokoll kommt am nächsten Werktag per E-Mail und steht im Kundenportal — verwendbar für Versicherung und Strafanzeige.
Kann ich selbst mitsehen?
Ab Paket Professional ja: Livebild, Ereignisse und Alarmprotokolle im Kundenportal, auch auf dem Handy. Die Leitstelle bleibt trotzdem die Instanz, die nachts hinsieht — Sie müssen es nicht.
Was kostet die Leitstelle?
Ab Paket Premium ist sie im Mietpreis enthalten; für Essential und Professional ist sie eine monatliche Zusatzoption. Den Preis nennen wir im Angebot — innerhalb eines Werktags.
Alarmplan für Ihr Gelände?
Zonen, Scharfzeiten und Kontaktkette stimmen wir mit Ihnen ab — vor dem ersten Alarm, nicht danach.

